Title: Fördermöglichkeiten
Author: RegioHelden
Published: 3. September 2025
Last modified: 19. März 2026

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# Fördermöglichkeiten

## Modernisieren & profitieren – mit staatlicher Unterstützung

Ob neue Heizung, barrierefreies Bad oder energetische Sanierung – viele Modernisierungsmaßnahmen
werden durch attraktive Förderprogramme unterstützt. Bund, Länder und teilweise 
auch Kommunen bieten **Zuschüsse und zinsgünstige Kredite**, die Ihre **Investitionskosten
deutlich senken** können. So wird aus einem großen Projekt eine bezahlbare Investition
in mehr Komfort, niedrigere Energiekosten und eine zukunftssichere Immobilie.

Die Förderlandschaft ist vielfältig und ändert sich regelmäßig. Welche Programme
für Ihr Vorhaben infrage kommen, hängt von verschiedenen Faktoren ab: **Art der 
Maßnahme, Gebäudezustand, eingesetzte Technologie und Ihr Standort**. Auch zwischen
den Bundesländern gibt es Unterschiede bei den verfügbaren Förderprogrammen. Wir
geben Ihnen einen ersten Überblick über die wichtigsten Fördermöglichkeiten und 
beraten Sie zu den Programmen, die für Ihr Projekt relevant sein könnten.

Förderung für Badsanierung & barrierefreien Umbau

Eine Badsanierung, insbesondere der Umbau zu einem barrierefreien oder barrierearmen
Bad, wird durch verschiedene Programme gefördert. Die **KfW** (Kreditanstalt für
Wiederaufbau) bietet Zuschüsse für **altersgerechte Umbaumaßnahmen**, die den Wohnkomfort
erhöhen und die Selbstständigkeit im eigenen Zuhause langfristig sichern.

**Geförderte Maßnahmen:**

 * Bodenebene Duschen und Duschsitze
 * Haltegriffe und Stützklappgriffe
 * Unterfahrbare Waschtische
 * Verbreiterung von Türen
 * Rutschhemmende Bodenbeläge
 * Höhenverstellbare Sanitärobjekte

Auch die **Pflegekassen** bezuschussen wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, wenn bereits
eine Pflegestufe vorliegt. Diese Förderung kann parallel zu KfW-Mitteln beantragt
werden. Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden.

**Hinweis:** Informieren Sie sich bei der KfW und Ihrer Pflegekasse über die aktuellen
Konditionen und Voraussetzungen. Die Förderbedingungen können sich ändern.

Förderung für Heizungsmodernisierung

Der Austausch alter, ineffizienter Heizungsanlagen wird **besonders stark gefördert**.
Das **BAFA** (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bietet attraktive Zuschüsse
für den Umstieg auf **klimafreundliche Heizsysteme**. Auch die KfW fördert Heizungsmodernisierungen
im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – wahlweise als Zuschuss
oder als zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss.

**Besonders gefördert werden:**

 * Gasbrennwertheizungen in Kombination mit erneuerbaren Energien
 * Hybridheizungen (Gas/Öl plus erneuerbare Energien)
 * Heizungsoptimierung (Pumpentausch, hydraulischer Abgleich)
 * Austausch von Ölheizungen (mit Zusatzbonus)
 * Einbau moderner Steuerungstechnik

Eine professionelle Planung und die Einbindung einer Energieberatung sind wichtig,
um die maximale Förderung zu erhalten. Die Anträge müssen vor Beginn der Maßnahme
gestellt werden.

**Hinweis:** Die Förderlandschaft im Heizungsbereich ändert sich regelmäßig. Prüfen
Sie die aktuellen Konditionen bei BAFA und KfW oder lassen Sie sich von einem Energieberater
unterstützen.

Förderung für Wärmepumpen & erneuerbare Energien

Wärmepumpen gehören zu den **am stärksten geförderten Heizsystemen**. Die **BEG **(
Bundesförderung für effiziente Gebäude) bietet hohe Zuschüsse für alle Wärmepumpenarten.
Zusätzliche Boni gibt es, wenn Sie eine alte Ölheizung ersetzen oder besonders effiziente
Wärmepumpen einsetzen.

Auch Solarthermieanlagen, Pelletheizungen und Biomasseanlagen werden durch BAFA 
und KfW gefördert. Die **Kombination mehrerer erneuerbarer Energiesysteme** – etwa
Wärmepumpe mit Photovoltaik – kann die Förderquote weiter erhöhen.

Für Photovoltaikanlagen gibt es neben der Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-
Energien-Gesetz (EEG) auch **regionale Förderprogramme** einzelner Bundesländer 
und Kommunen. Einige Bundesländer fördern zusätzlich Batteriespeicher.

**Hinweis:** Die Förderbedingungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Informieren
Sie sich bei BAFA, KfW und den Förderstellen Ihres Bundeslandes über die aktuellen
Programme.

Förderung für Haustechnik & Smart Home

Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz in der Haustechnik werden im Rahmen
der energetischen Sanierung gefördert.

**Förderfähige Maßnahmen:**

 * Effiziente Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
 * Smart-Home-Systeme zur intelligenten Heizungssteuerung
 * Energieeffiziente Umwälzpumpen
 * Optimierung der Regelungstechnik
 * Einbau von Einzelraumtemperaturregelungen

Die Installation von Smart-Home-Systemen zur i**ntelligenten Heizungssteuerung**
kann im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen bezuschusst werden, wenn sie zur Energieeinsparung
beitragen. **Trinkwasserhygiene-Maßnahmen** wie Wasserfilter und Enthärtungsanlagen
fallen in der Regel nicht unter direkte Förderprogramme, können aber im Zuge einer
umfassenden Sanierung steuerlich geltend gemacht werden.

**Hinweis:** Prüfen Sie bei KfW und BAFA, ob Ihre geplanten Maßnahmen förderfähig
sind. Eine Energieberatung kann Ihnen helfen, Ihr Projekt optimal zu planen.

Förderung für Aus- & Umbauten sowie energetische Sanierung

Umfassende energetische Sanierungen werden besonders stark gefördert. Wenn Sie **
mehrere Maßnahmen kombinieren** – etwa neue Heizung, Dämmung und Fenstertausch –
können Sie von höheren Fördersätzen profitieren. Die KfW bietet dafür spezielle 
Programme mit attraktiven Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten.

Eine professionelle Energieberatung ist oft Voraussetzung für die Förderung und 
wird selbst bezuschusst. Das **Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (
BMWK)** übernimmt bis zu 80 Prozent der **Beratungskosten**. Der erstellte individuelle
Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt Ihnen, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll
sind, und erhöht Ihre Fördersätze.

**Wichtig zu wissen:**

 * Einzelne Bundesländer bieten eigene Förderprogramme an
 * Landes- und Bundesmittel können teilweise kombiniert werden
 * Höhere Fördersätze bei Komplettsanierung zum Effizienzhaus
 * Energieberatung als Voraussetzung wird selbst gefördert

**Hinweis:** Die Förderbedingungen und -höhen unterscheiden sich zwischen den Bundesländern.
Informieren Sie sich bei KfW, BAFA und Ihrer Landesförderbank über alle verfügbaren
Programme für Ihr Vorhaben.

## Förderung für Ihr Projekt sichern?

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## Steuerliche Absetzbarkeit als Alternative

Neben direkten Zuschüssen und Krediten können Sie energetische Sanierungsmaßnahmen
auch steuerlich geltend machen. **Über drei Jahre** verteilt können Sie **20 Prozent
der Kosten** (maximal 40.000 Euro) von der Steuerschuld abziehen. Dies ist eine 
Alternative, wenn Sie keine direkte Förderung in Anspruch nehmen möchten oder können.

Auch **Handwerkerleistungen im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen** können steuerlich
berücksichtigt werden. Ihr:e Steuerberater:in informiert Sie über die genauen Möglichkeiten.